Düren, halbe Stunde von Köln entfernt, musste als Industriestandort nach dem Zweiten Weltkrieg in den 1950er und 60er praktisch neu aufgebaut werden. Die als „Angstraum“ geltende Unterführung verbindet und trennt zugleich.  in Nähe des Hauptbahnhofes.

Für einen Tag wandelten wir diesen als problematisch angesehenen Stück des öffentlichen Raumes in ein Café, ein Friseursalon, eine Wiese, eine Galerie und eine Entspannungsecke. Zusammen mit einer Studentengruppe ist es uns gelungen, das Image der Unterführung zu verändern.

Zusammen mit der Stadt, die uns finanziell und technisch unterstützt hat, waren wir der festen Überzeugung, dass der öffentliche Raum nicht nur physisch existiert, sondern mehr, wie Lucius Burckhardt behauptete, in dem Kopf des Betrachters entsteht. Wir stellten das gewöhnte Bild infrage und boten einen alternativen Inhalt.

Projekt Re-Aktor
Ort Düren, NRW
Zeitraum 2017
Auftraggeber Studienrojekt an der RWTH Aachen
Projektpartner Lucie Němcová
Weiter Dokumentation
Presse Lokale Zeitung

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